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Nachrichten

Jetzt oder nie: Farmer:innen brauchen Commitment von der ganzen Industrie

Letztes Jahr haben wir etwas richtig Wichtiges gezeigt: Selbst in der härtesten Kakaosaison seit Jahrzehnten ist echter Wandel möglich – wenn wir alle langfristig einen Kakaopreis zahlen, von dem Kakaofarmer:innen leben können. Genau so steigern wir bei Tony’s Jahr für Jahr unseren Impact. Aber ganz ehrlich: Dafür brauchen wir die gesamte Industrie an unserer Seite. Jetzt oder nie.


Jetzt oder nie: Farmer:innen brauchen Commitment von der ganzen Industrie

Vielleicht habt ihr’s in den Nachrichten gesehen – die Kakaoernte in Westafrika ist 2024/2025 auf ein historisches Tief gefallen. Die Folge: extreme Preissprünge und Farmer:innen, die am Limit kämpfen. Und trotzdem erreicht unser Impact inzwischen zehntausende Kakaoanbau-Familien in Côte d’Ivoire und Ghana.

Und das liegt an euch: an allen Schoko-Fans, die unsere Tafeln wählen, und an unseren 20+ Mission Allies, die ihren Kakao über Tony’s Open Chain beziehen (= unser Open-SourceModell). Denn gemeinsam können wir Ausbeutung im Kakaoanbau bekämpfen: Armut, Kinderarbeit und Abholzung.

Und unsere hottesten Ergebnisse? Wir dachten, ihr fragt nie..

32.133 Farmer:innen erhielten einen Kakaopreis, von dem sie leben können

Im letzten Jahr haben 32.133 Farmer:innen von Tony’s Beschaffungsprinzipien profitiert – unserem Ansatz gegen Ausbeutung im Kakaoanbau. Das sind 58 % (!!) mehr als im Vorjahr, weil sich mehr Marken Tony's Open Chain angeschlossen haben.

Alle 32.133 Farmer:innen haben mindestens den Living Income Reference Price (LIRP) bekommen – plus Extraprämien und unseren Emergency Productivity Boost, den wir bei Ernteausfällen zusätzlich gezahlt haben.

Trotzdem zeigen unsere Langzeitdaten: 59,4 % der Farmer:innen in unseren langjährigen Partnerkooperativen erreichen noch kein existenzsicherndes Einkommen. Darum haben wir unser LivingIncomeModell dieses Jahr weiterentwickelt – mit Fokus auf Einkommen, Resilienz, klima-positive Produktivität + starken Kooperativen. 

813 Kinder konnten aus Kinderarbeit geholt werden 

Wusstest du, dass 1,56 Millionen Kinder* in Ghana und Côte d’Ivoire von Kinderarbeit betroffen sind? (*NORC-Report 2020) Wir haben uns vorgenommen, genau das zu ändern.

Weil wir unseren Kakao von der Bohne bis zur Tafel zurückverfolgen können, können wir Kinderarbeit identifizieren und bekämpfen. Die Kinderarbeitsrate in unseren langjährigen Partner-Kooperativen liegt seit 5 Jahren unter 5 %.

Letztes Jahr haben wir 3.448 Fälle in unserer Lieferkette gefunden. Das liegt an der schnellen Ausweitung unseres Child Labor Monitoring and Remediation System (CLMRS), das inzwischen 93,7 % aller Haushalte abdeckt, mit denen wir arbeiten.

Jedes Kind, das als Fall von Kinderarbeit identifiziert wird, erhält sofort Unterstützung – damit es keine gefährlichen Arbeiten mehr machen muss. 813 Fälle wurden letztes Jahr abgeschlossen. Heißt: 813 Kinder können jetzt spielen, zur Schule gehen und groß träumen

42.538 Farmen auf Abholzung geprüft

Unser Einsatz gegen Ausbeutung im Kakaoanbau gilt nicht nur den Farmer:innen, sondern auch den Wäldern. Deshalb sind wir super stolz: Nur 2 von 42.538 Farmen hatten bestätigte Fälle von Abholzung. Unser Ansatz – fest verankert in Tony’s Beschaffungsprinzipien – orientiert sich an dem, was die kommende EU-Entwaldungsverordnung (EUDR) verlangen wird, sobald sie in Kraft tritt.


… Und das war’s? Natürlich nicht! Da steckt noch viel mehr drin – alles in unserem neuen FAIR Report.

Und was bedeutet das in kurz? 

Die Ergebnisse dieses Jahres zeigen 1 Sache: Wenn Unternehmen sich verpflichten, langfristig einen Preis zu zahlen, von dem Farmer:innen leben können, wird der Rest möglich. 20+ Mission Allies machen’s schon. Aber um die 2,5 Millionen Farmer:innen in Ghana und Côte d’Ivoire zu erreichen, braucht es die Industrie. Nicht nur, weil’s richtig ist – sondern auch, weil’s clever ist.

Wenn Farmer:innen langfristig mehr verdienen, können sie in ihre Farmen + Familien investieren. Und wenn die Ernten sich erholen, stabilisiert sich die Kakaomenge – heißt: weniger Preisschocks für Unternehmen. Und das Beste? Unternehmen zahlen einen Preis, von dem Farmer:innen leben können, sowieso schon – sie müssen sich nur verbindlich dazu bekennen.

Denn: Wenn wir heute mehr zahlen können, können wir auch morgen mehr zahlen.

So bekämpfen wir Ausbeutung im Kakaoanbau: Armut, Kinderarbeit und Abholzung.

Jetzt oder nie – wer commitet mit?

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